Schritt-für-Schritt-Anleitung: Zuglaufschilder frei beschriften

Alle bisher verfügbaren Modelle von Polygonzug besitzen unter anderem dynamische Zuglaufschilder, die beim Setzen der Modelle im Szenario-Editor individuell eingestellt werden können. Zahlreiche Zugläufe sind vordefiniert, darüber hinaus lassen sich einige Schilder aber auch mit eigenem Text belegen.

Neue Zuglaufschilder lassen sich in wenigen Minuten erstellen. Benötigt wird dafür:

  • ein Bildbearbeitungsprogramm, welches *.dds-Dateien öffnen und speichern (z.B. Photoshop mit Nvidia-dds-Plugin) sowie mit mehreren Bildebenen arbeiten kann;
  • ein Editor, der Grafikdateien in das Format *.TgPcDx konvertieren kann (z.B. RW Tools, das hier kostenfrei erhältlich ist).

Um die Arbeit zu erleichtern, kann hier das Zuglaufschild als psd-Datei (gezippt) heruntergeladen und direkt z.B. in Photoshop bearbeitet werden. In diesem Falle können Sie in die Bearbeitung unter Punkt 5. einsteigen.

Gleichwohl soll hier kurz der umständlichere Weg beschrieben werden:

1. RW Tools starten.
2. Im Menü “Dateien” den Punkt “Öffne *.TgPcDx Textur-Datei” auswählen.
3. Zum Verzeichnis navigieren, in dem Sie den TS2017 installiert haben. Die Zuglaufschilder finden Sie unter Assets/Polygonzug/Produktname/Passenger/Nummern/Textures.

Alle relevanten Dateien beginnen mit “ZLS_”, gefolgt von einem Kleinbuchstaben. Die Dateien mit den Kleinbuchstaben n – t sowie v, w, y und z sind für nutzerdefinierte Zuglaufschilder vorgesehen.

(Amerkung: Verändert werden können natürlich auch die anderen Dateien mit dem Präfix “ZLS_” – damit überschreiben Sie allerdings die vordefinierten Schilder. Empfehlenswert ist ein Backup der Dateien vor dem Editieren, falls später der Originalzustand wiederhergestellt werden soll).

 

4. Wenn sich die im vorherigen Schritt ausgewählte Datei im Anzeigefenster (Textmodus, keine Bildvorschau!) geöffnet hat, klicken Sie im Menü “Grafikwerkzeuge” auf den Punkt “*.dds Datei bearbeiten”. Dies erfordert allerdings, dass Sie zuvor in den Optionen von RW-Tools unter “Pfad zum Editor” ein Bildbearbeitungsprogramm definiert haben. Falls noch nicht geschehen, werden Sie darauf hingewiesen, es jetzt nachzuholen…

(Alternative dazu: klicken Sie im Menü “Grafikwerkzeuge” auf den Punkt “*.TgPcDx zu *.dds umwandeln”. Die erzeugte *.dds-Datei liegt dann im Programmverzeichnis von RW_Tools im Unterordner “TempDDS”; Ihr Bildbearbeitungsprogramm müssen Sie dann natürlich noch manuell starten…).

 

5. Die Datei “ZLS_*.dds” (bzw. die von hier heruntergeladene psd-Datei) sollte jetzt in Ihrem Bildbearbeitungsprogramm geöffnet sein:

Sie können nun den Text wunschgemäß ändern; vorbildgerecht sollte die Schriftart DIN 1451 Engschrift verwendet werden.

Bitte darauf achten, dass die Datei einen Alphakanal besitzt. Dieser darf nicht verändert werden.

 

6. Die geänderte Datei dann bitte unter dem Namen ZLS_kleinbuchstabe.dds abspeichern. Merken Sie sich den Speicherort!

Beim Speichern im Format *.dds können Sie unter mehreren Optionen auswählen. Photoshop z.B. zeigt folgendes Optionsfenster – nur das im screenshot gewählte Unterformat funktioniert korrekt:

 

7. Wechseln Sie nun wieder zu RW_Tools und klicken im Menü “Grafikwerkzeuge” auf den Punkt  “*.dds zu *.TgPcDx umwandeln”; navigieren Sie zum Speicherort Ihrer geänderten *.dds.

Speichern Sie die *.TgPcDx nun unter Assets/Polygonzug/Produktname/Passenger/Nummern/Textures. Das “leere” Original der Datei wird hierbei überschrieben.

Anschließend müssen Sie noch den Blueprint Cache des TS2017 leeren, danach sollte das neue Zuglaufschild bei Auswahl eines Fahrzeuges im Szenario-Editor verfügbar sein.

 

Viel Spaß!

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